Wenn im Kasten noch Schraubsicherungen sitzen.
Ein Zählerschrank aus den Siebzigern sieht harmlos aus. Er hat vierzig Jahre gehalten, also wird er weiter halten. Das ist der Denkfehler, der Häuser abbrennen lässt. Wir erneuern Zählerschränke in Neubrandenburg, Waren, Pasewalk und Prenzlau.
Woran Sie es selbst sehen
Machen Sie die Klappe auf und suchen Sie zwei Dinge.
Einen FI-Schutzschalter — ein breiterer Schalter mit einer Prüftaste, meist beschriftet mit T oder Test. Ist keiner da, fließt der Strom im Fehlerfall durch den Menschen, der die Waschmaschine anfasst, und nichts schaltet ab.
Leitungsschutzschalter statt Schraubsicherungen — Kippschalter, keine runden Porzellanstöpsel zum Herausdrehen. Fehlen die Automaten, ist die Leitung in der Wand nicht gegen Überlast geschützt. Das ist der übliche Weg zum Kabelbrand.
Fehlt eines von beiden, ist das keine Geschmacksfrage. Es ist Brand- und Personengefahr.
Was in Häusern dieser Jahrgänge oft steckt
Neubrandenburg ist zwischen 1955 und 1988 von rund 27.000 auf über 90.000 Einwohner gewachsen. Ein großer Teil dessen, was hier steht, stammt aus dieser Zeit — samt Zählerschrank.
In Anlagen dieser Jahrgänge steckt häufig noch die klassische Nullung: Schutzleiter und Neutralleiter sind derselbe Draht. Das war bis Anfang der Siebziger die übliche Bauweise und ist seit 1973 für neue Anlagen nicht mehr zulässig.
Bestandsschutz heißt, dass Sie nicht sanieren müssen. Er heißt nicht, dass nichts passieren kann.
Der Haken: Auf einer Anlage mit klassischer Nullung nützt ein nachgerüsteter FI-Schalter wenig — es fehlt der getrennte Schutzleiter, auf den er sich beziehen könnte. Deshalb endet die Frage, ob man nicht einfach einen FI einbauen kann, fast immer beim Zählerschrank.
Wer überhaupt an den Zähler darf
Hinter dem Zähler darf jeder Elektriker arbeiten. Davor nicht.
Am Zählerplatz und am Hausanschluss darf nur ein Betrieb arbeiten, der im Installateurverzeichnis seines Netzbetreibers eingetragen ist. Für Neubrandenburg, Waren, Pasewalk und Prenzlau ist das die E.DIS — dort sind wir eingetragen, mit Ausweisnummer. Die meisten Elektrobetriebe sind es nicht.
Für Sie heißt das: eine Firma statt zwei, ein Termin statt drei. Die Anmeldung beim Netzbetreiber machen wir mit.
Müssen wir ausziehen?
Nein. Aber planen Sie einen Tag ein.
Wenn wir die Hauptleitung mit erneuern — bei alten Anlagen ist genau das oft der eigentliche Punkt — ist der Strom rund zehn Stunden weg. Ein Arbeitstag. Kühlschrank vorher leeren, Homeoffice verlegen.
Wird nur der Schrank getauscht, geht es schneller.
Sie erfahren beim Termin vorher, welcher der beiden Fälle bei Ihnen zutrifft. Wir sagen es Ihnen lieber vorher, als dass Sie es mittags merken.
Wallbox anmelden und anschließen
Wir sind in Neubrandenburg, Waren, Pasewalk und Prenzlau unterwegs. Die Besichtigung kostet nichts, und Sie erfahren dabei, ob es eilt oder Zeit hat.
0179 6138727